Festwoche - Galerieeröffnung

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Dienstag, d. 23.09.08 Ausstellungseröffnung (Jubiläumsausstellung)


Gegen 17.00 Uhr sollte unsere kleine Jubiläumsausstellung eröffnet werden. Wir  hatten lange gearbeitet und waren sichtlich stolz auf unser Werk in der ersten Etage, doch so ganz hatte es nicht jeder mitbekommen. Man wusste zwar, dass sich im ersten Stock etwas verändert hatte, doch man sah nicht oft Schüler davor stehen und es sich ansehen. Doch nun endlich durften wir es präsentieren. Oder durften wir uns präsentieren? Ach, ist ja auch egal.
Und um das nicht zu verpassen wurde Todesgefahren aufgenommen und wir bangten schon um das ganze Erscheinungsbild unserer Ausstellung, doch die Gefahren wurden überwunden und musikalisch eingeleitet durften wir uns dann doch einer großen Schüler- und Lehrerschaft präsentieren.

Tom Gebhardt (9/1)

Ich kenne Frau Schmidt nun seit einigen Jahren. In diesen habe ich eines gelernt, Frau Schmidt hat immer einen Notplan.
Dienstag, der 23.September oder auch Tag 2 unserer Festwoche, war auch der Tag der Eröffnung der Jubiläumsaustellung. Diese ist in einem Jahr durch den Einsatz von Tom Gebhardt, Frau Schmidt, Frau Rudolph und mir entstanden. Alles war vorbereitet. Die Tafeln hingen an der Wand und der Eröffnungsvortrag war bereits geprobt und einstudiert.
Doch der Tag war kein ruhiger Tag. Für mich hätte es der letzte meines Lebens sein können und für Frau Schmidt der Tag des unerträglichen Wartens. Ich hatte bereits 12.15 Uhr Unterrichtsschluss. Die Eröffnung begann erst 17.00 Uhr. Ich vertrieb mir also die Freizeit.
Die Zeit verging. 15.00 Uhr, 15.30 Uhr, die Bahn fährt. Denn Frau Schmidt beraumte eine letzte Generalprobe 16.15 Uhr an. Ich machte mich gemächlich auf den Weg zur Haltestelle. Doch, wo war die Bahn. Mist!!! Die nächste Bahn kommt erst 16.00 Uhr und dann komme ich erst 16.50 Uhr in der Schule an. Also zu spät. Doch was sollte ich tun. Keine Nummer von Frau Schmidt, keine von Tom, von niemandem. Ich wartete also auf die Bahn. Ich lief die Haltestelle hoch und runter, hoch und wieder runter. Die Bahn, endlich, sie kommt. Ich stieg ein und suchte mir einen Sitzplatz. Nervös und angespannt saß ich auf meinem Platz. Jede Sekunde, in der die Bahn stand, kam mir wie eine Stunde vor, die Zeit raste. 16.40 Uhr, die Stimme aus der Bahn ertönt: „nächster Halt: Franckeplatz. Franckesche Stiftungen, historische Schulstadt von europäischem Rang und kultureller Bildungskosmos.“ Gott sei dank, ich hämmerte auf den Knopf „Tür auf“. Es ist 16.45 Uhr. Wenn  jetzt ein Schienenersatzverkehr kommen würde, dachte ich mir, fahre ich mit dem Bus, wenn nicht, muss ich laufen. Es kam wie vermutet, ich mußte laufen. Es war bereits 16.50 Uhr. Wenn man langsam läuft, braucht man 15 Minuten. Also mußte ich rennen. Ich als Asthmatiker schaffte es dennoch ohne Rücksicht auf meine Gesundheit die Schule gegen 16.57 Uhr zu erreichen. Keuchend und unter Atemnotleiden begegnete ich Frau Schmidt, die mich mit einem Lächeln empfing. Ich hatte es geschafft, doch noch pünktlich in der Schule zu sein und die Eröffnung zusammen mit Tom locker leicht zu bewältigen. Zum Schluss eine Bemerkung. Bereits 16.20 Uhr, also 5 Minuten nach der vereinbarten Zeit, schmiedete Frau Schmidt bereits einen Notplan. Gott sei dank brauchte sie ihn nicht.

Oliver Meyer (Kl. 11)     






Dienstag, d. 23.09.08  Eröffnung der Galerie „CantorArt 2008“


Im Rahmen des Schuljubiläums fand in diesem Jahr die traditionelle Galerie zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt statt. Nicht wie üblich im Frühjahr, sondern im September. Es war gleichzeitig die Premiere an unserem neuen Schulstandort in der Torstraße.
Ein reichliches Jahr Arbeit des Bereiches Kunst wird mit dieser Ausstellung dokumentiert – und das Ergebnis legt beredtes Zeugnis von der Vielseitigkeit unserer Schüler ab.
Alle Bereiche der bildenden Kunst sind vertreten: Malerei, Grafik und Druckgrafik, Fotografie und Plastik. Unsere jungen Künstler zeigen eine bunte Palette verschiedener Auffassungen und Handschriften.
So kann der interessierte Besucher fantasievoll gestaltete Insekten aus Metall umherschwirren sehen und deren Geschichten dazu lesen, in einen kraftvoll gemalten Wald in Gestalt der Baumbilder aus Klasse 5 eintreten, sich von Till Eulenspiegel (Plastiken aus Klasse 6) begrüßen lassen oder versuchen, die Originale in den Nachbildern der Klasse 11 zu entdecken.
Die akribisch ausgetüftelten Beispiele zur Op Art und zum Konstruktivismus gehören genauso zur Beschäftigung mit der  Kunst wie die Linolschnitte mit herrlich fröhlichen Katzenmotiven .
Etwas Mut gehört schon dazu, sein eigenes Gesicht in Fotomontagen zu verfremden,  viele gelungene Arbeiten dazu sind in den Fluren des Schulhauses zu sehen. Gemalte und gezeichnete Porträts ergänzen die Auseinandersetzung mit diesem Genre.
Kunstliebhaber finden sicher die Motive oder den Stil verschiedener Künstler wieder, die ihren Einfluss auf die Schülerarbeiten nicht verleugnen können und sollen.

Getreu dem Motto „Nach der Galerie ist vor der Galerie“ können alle schon gespannt sein, was im nächsten Schuljahr präsentiert werden wird. So viel kann verraten werden: Die Talente sind fleißig bei der Arbeit und bis dahin erfreuen wir uns an den dauerhaft ausgestellten Bildern in den Etagen unseres Schulhauses.

G. Felke